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26.07.2018 11:05 Alter: 19 Tage

Ein ganz besonderer Praktikant

Axel Schäfer, MdB aus Bochum, war für eine Woche zu Gast in Arbeitsagentur und Jobcenter Bochum


Die persönliche Beratung steht in Agentur und Jobcenter an erster Stelle: Teamleiterin Petra Hüsges im Kundengespräch (Foto: Dieter Claas, Jobcenter Bochum).

Wann kommt der Soziale Arbeitsmarkt? Ist die Digitalisierung der Arbeitswelt Fluch oder Segen? Wie hoch darf der Beitrag zur Arbeitslosenversicherung sein? Themen aus der Arbeitsverwaltung spielen eine gewichtige Rolle in der Bundespolitik, aber wie sieht das eigentlich in der täglichen Arbeit vor Ort aus? Axel Schäfer, Bochumer MdB, hat jetzt für vier Tage in Arbeitsagentur und Jobcenter seiner Heimatstadt hospitiert und dabei mit vielen Menschen gesprochen: Mit Mitarbeitern, Führungskräften, Personalräten und Kunden.

„Ich war beeindruckt, wie vielfältig und auch wie menschlich anspruchsvoll die Arbeit in Arbeitsagentur und Jobcenter ist“ sagt Axel Schäfer. Seit Montag hat der Bundestagsabgeordnete zahlreiche Abteilungen im Gebäude an der Unistraße 66 durchlaufen: Vom Berufsinformationszentrum über die Jugendberufsagentur bis zum Integration Point. Und dabei auch die unterschiedlichen Menschen kennengelernt, die hier Unterstützung suchen: Der arbeitslose Opelaner ebenso wie die alleinerziehende Mutter oder der suchtkranke Fallmanagement-Kunde. „Was die Kolleginnen und Kollegen hier täglich leisten, ist für die Menschen und unsere Stadt enorm wichtig.“

Frank Böttcher, Geschäftsführer des Jobcenter Bochum, freut sich über den Besuch: „Es ist schon eine besondere Wertschätzung für mich und meine Kolleginnen wie Kollegen, wenn ein Bundestagsabgeordneter sich vier Tage Zeit nimmt, um uns und unser Arbeit kennenzulernen.“ Dass Politik ebenso wie Verwaltung vom gemeinsamen Austausch profitieren, da ist sich Böttcher sicher: „Berlin ist zwar geographisch weit weg, aber was die Bundespolitik entscheidet, beeinflusst unsere Arbeit hier vor Ort in erheblichem Maße. Auch das macht den Besuch von Axel Schäfer so wertvoll.“