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16.05.2018 08:11 Alter: 8 Tage
Von: Johannes Rohleder

Inklusion geht alle an

Jobcenter Bochum wird Mitglied der Landesinitiative „NRW inklusiv“ // Eigener Aktionsplan in Abstimmung mit Stadt und Arbeitsagentur Bochum vereinbart


„Menschen, die als beeinträchtigt oder behindert gelten, verdienen unsere besondere Unterstützung, um auf dem Arbeitsmarkt Fuß zu fassen“, sagt Frank Böttcher, Geschäftsführer des Jobcenter Bochum. Mit der Unterzeichnung der landesweiten Rahmenvereinbarung „Verbesserung der beruflichen Integration von arbeitsuchenden Menschen mit Beeinträchtigung in der Grundsicherung für Arbeitsuchende“ am 14. Mai 2018 hat sich das Jobcenter Bochum jetzt verpflichtet, die Inklusion behinderter Menschen in Bochum mit Nachdruck voranzutreiben.

Die Umsetzung der Rahmenvereinbarung vor Ort erfolgt auf unterschiedlichen Ebenen. Dabei setzt das Jobcenter zunächst auf grundlegende Maßnahmen, um so die Basis für eine langfristig erfolgreiche Vermittlungsarbeit zu legen. So werden in diesem und im nächsten Jahr alle Integrationsfachkräfte in umfassenden Schulungen für die besonderen Herausforderungen bei psychischen und Suchterkrankungen sensibilisiert. Parallel dazu wird das bestehende lokale Netzwerk für diese Erkrankungen neu strukturiert und die Zusammenarbeit mit den örtlichen Beratungsstellen intensiviert. Nicht zuletzt werden noch in diesem Jahr alle sieben Standorte auf ihre Barrierefreiheit überprüft. Mögliche bauliche Maßnahmen sollen dann noch 2018 in Angriff genommen werden, damit alle Menschen einen ungehinderten Zugang zu ihren persönlichen Ansprechpartnern im Jobcenter haben.


Die Rahmenvereinbarung „Verbesserung der beruflichen Integration von arbeitsuchenden Menschen mit Beeinträchtigung in der Grundsicherung für Arbeitsuchende“ wurde gemeinsam vom Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales (MAGS NRW), der Regionaldirektion NRW der Bundesagentur für Arbeit (RD NRW) sowie dem Städte- und dem Landkreistag Nordrhein-Westfalen beschlossen und für alle Jobcenter in NRW geöffnet.